Herzlich Willkommen beim Berufsverband der Mitarbeitenden im Pfarrbüro im Bistum Münster (BVMiP).
Wir setzen uns für die Interessen unserer Mitglieder und eine gute Vernetzung untereinander ein.
Auf unseren Seiten möchten wir den Vorstand vorstellen, über das Berufsbild der Pfarrsekretärin informieren, auf anstehende Termine hinweisen und über Veranstaltungen und Aktivitäten des Berufsverbandes berichten.
Wir freuen uns über neue Mitglieder. Die Mitgliedschaft für Mitarbeitende im Pfarrbüro des Bistums Münster ist kostenfrei. Eine Beitrittserklärung findet ihr hier.
Wir freuen uns über Anregungen, Fragen, Kritik und Ideen. Nehmt gerne Kontakt zu uns auf.
Vom 28. bis 31. Mai fand in diesem Jahr das Bundestreffen der der Berufsverbände für Beschäftige im Pfarrbüro in Würzburg statt.
Folgende Diözesen haben teilgenommen: Hamburg – Osnabrück – Paderborn – Münster – Köln – Trier – Mainz – Speyer – Rottenburg/Stuttgart – Freiburg – Würzburg – Regensburg – München/Freising –
Eichstädt – Linz (Österreich). In einem ersten Austausch stellten sich die verschiedenen Berufsverbände vor. Dabei berichteten sie von ihren Strukturen vor Ort im Hinblick auf Verbandsgröße,
Anbindung an die Bistumsverwaltung, besondere Aufgaben, Fortbildungsangebote und regionale Besonderheiten. Auch die größer werdenden Pastoralen Einheiten (Großpfarreien, pastoraler Raum,
SeSam-Zentren und weitere) sowie deren Auswirkungen und Bedeutung für die Beschäftigten im Pfarrbüro wurden intensiv diskutiert.
Als ein weiterer Programmpunkt wurde eine Ideenwerkstatt E-Akte vorgestellt. Wichtig beim digitalen Datenmanagement sind das Abspeichern in einheitlichem Format, die Benennung der Dateien sowie
die Ordnerstruktur und -tiefe. Die E-Akte ist dabei nicht die (hauptsächliche) Aufgabe der IT sondern eher ein Organisationsprojekt im Rahmen einer Strukturreform. Standards sind wichtig für
gewisse Einheitlichkeit in der Verwaltung (des Bistums) und auch bei den Pfarrbüros. So sollten z. B. Vorlagen schriftlich sein, nachvollziehbar und verbindlich. Damit wird die
Entscheidungsfindung auf jeder Ebene unterstützt.
Im Workshop „Publikationen im Pfarrbüro leicht gemacht – Pfarrbrief neu und digital denken mit PEIQ“ wurde das Publishing System PEIQ und seine mögliche Nutzung im Pfarrbüro vorgestellt, z.B. für
Pfarrbriefe, Flyern und anderen Publikationen. Das System ist ortsunabhängig, da webbasiert, und es gibt die Möglichkeit gleichzeitig mit mehreren Personen daran zu arbeiten. Auch die Einbindung
des Pfarrbriefservice.de und der Gemeindebriefdruckerei kann für die Arbeit in den Pfarrbüros sinnvoll sein.
Der letzte Tag des Bundestreffens begann mit einer Domführung mit Generalvikar Dr. Jürgen Vorndran. Beim anschließenden Gespräch mit dem GV führten vor allem die Themen Pastorale Räume und die
Struktur der Kirchengemeinden, Verwaltungsleitungen und Zentralbüros zu einem regen Austausch. Nach der nachmittäglichen Stadtführung in Würzburg schloss der Tag mit der gemeinsamen Feier der hl.
Messe und im Neumünster mit Bischof Dr. Franz Jung und dem anschließenden Abendessen mit dem Bischof in einer Weinstube.
Das nächste Bundestreffen der Berufsverbände wird übrigens vom 5. bis 8. Mai 2027 in Münster stattfinden. Wir freuen uns, dass unser Berufsverband Gastgeber sein wird für die
Kolleginnen und Kollegen aus den anderen Bistümern. Und wir hoffen auf Unterstützung von euch, aus unserem Berufsverband vor Ort.
Seine erste Mitgliederversammlung hat am 26. November 2024 der Berufsverband der Mitarbeitenden im Pfarrbüro (BVMiP) abgehalten.
Dazu hatte der Vorstand ins Borromaeum nach Münster eingeladen. Inhaltlich waren die nahenden Wahlen zu Pfarreiräten und Kirchenvorständen bestimmendes Thema.
Die Vorsitzende Anja Ruffer aus Dülmen begrüßte die Teilnehmenden sowie als Gäste aus dem BGV Markus Hollenhorst, Laurenz Wilken, Thomas Ruhe und Jutta Meinert. Nach dem Begrüßungsimpuls durch Bernd Hante, den geistlichen Begleiter des Verbandes, standen Formalien auf dem Programm. Die Versammlung wählte Nicola Lenkheit und Angelika Hoffmann als neue Kassenprüferinnen.
In der Folge informierte Markus Hollenhorst die Teilnehmenden zu den Wahlen der Pfarreiräte und Kirchenvorstände im Jahr 2025. Für deren Vor- und Nachbereitungen wird Markus Hollenhorst zufolge die Software Elektra genutzt. Entsprechende Fortbildungen würden Anfang des Jahres 2025 in allen Kreisdekanaten und als Online-Formate angeboten. Die Pfarreien entschieden, ob sie die Wahl online, als Brief- oder als Urnenwahl durchführen. Eine allgemeine Briefwahl werde hingegen nicht erneut angeboten.
Ebenso informierte Markus Hollenhorst über die Änderungen zur Amtshandlung Taufe, die sich aus dem seit dem 1. November gültigen Selbstbestimmungsgesetz ergeben. Er teilte außerdem mit, dass die kirchliche Statistik aller (Erz-)Bistümer für das Jahr 2024 bereits im April 2025 veröffentlicht werden wird. Deshalb müsse der Erhebungsbogen einen Monat früher als bisher, nämlich zum 31. Januar, bearbeitet werden.
Laurenz Wilken erläuterte der Versammlung das neue Kirchenvermögensverwaltungsgesetz (KVVG).
Jutta Meinert stellte das Fortbildungsprogramm 2025 vor. Mit einem kurzen Rück- und Ausblick der Vorsitzenden endete die Versammlung.
(Julia Erhard, Pressestelle BGV)